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13. Landesverbandsschau Thüringen in der Bogenbinderhalle von Ronneburg

Rekordmeldeergebnis und Spitzenleistungen der Thüringer Züchter!

Nun schon zum wiederholten Male fand eine Landesverbandsschau in Ronneburg statt.

Das überwältigende Meldeergebnis von 2802 Tieren und 16 Nummern Exponaten ist Beweis für die gute Wahl des Standorts. Dem Technischen Leiter der Schau Zfrd. Carsten Steffes und seinen fleißigen Helfern, zumeist aus dem Kreis Gera und Altenburg muss man ein riesen Kompliment machen. Von einer im Vorfeld perfekten Planung bis hin zu einer sehr schönen Gestaltung der Halle gab es nur Lob. Dankeschön gebührt den Mitgliedern der Vereine Caaschwitz und Ronneburg, die an allen Tagen eine hervorragende Verpflegung sicher stellten, ob leckerer Kuchen, deftiges vom Grill oder herzhaftes aus der Gulaschkanone, einfach prima. Unser Dank gehört auch der AGRA-Genossenschaft Kauern für ihre Hilfe mit jedweder Technik sowie für prima Heu und Stroh.

Das Thüringen ein Magnet für Züchter ist, zeigte sich am Samstag als sagenhafte 1600 Besucher gezählt werden konnten. An den Nummernschildern konnte man erkennen, dass der Zuschauerstrom aus Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und sogar aus Tschechien kam.

Anlässlich der feierlichen Eröffnung konnte der Landesverbandsvorsitzende Peter Papst viele Ehrengäste begrüßen, so z.B. die Bürgermeisterin Frau Leutloff, das Ehrenmitglied Günter Ewald, den LV-Vorsitzenden von Sachsen Jörg Peterseim sowie den stellvertretenden Vorsitzenden des LV Sachsen-Anhalt Blapper.

Die 13. Landesverbandsschau hat mit seinen Ergebnissen bestimmt Maßstäbe für die Zukunft gesetzt. So konnten 104 Landesmeistertitel und 21 Landesjugendmeistertitel, 3 Herdbuchmeister und 2 Landesmeister bei Exponaten vergeben werden. Des Weiteren wurden 30 Siegertiere gekürt.

Die großen Preise erzielten:

Staatsmedaille TMLFUN in Gold

Weiße Neuseeländer     T501     Rainer Harter     389,5 Pkt

Staatsmedaille TMLFUN in Silber

Farbenzwerge eg/dg      T425     Peter Balak                  388,0 Pkt.

Staatsmedaille TMLFUN in Bronze

Farbenzwerge wildfarben            T327     ZGM Kahlert                 388,0 Pkt.

Bestleistung bei Exponaten

Klasse 2                                  t96       Martina Fuchs   98,5 Pkt.

Klasse 6                                  t96       Inge Schmidt                98,0 Pkt.

In der wieder ausgetragenen Vereinsmeisterschaft gab es folgende Reihenfolge

1.) Wickerstedt

2.) Rositz

3.) Kölleda

Den Preisträgern unseren herzlichsten Glückwunsch.

Unsere Landesmeister

 

Rasse/Farbenschlag Verein Aussteller
Deutsche Riesen wildfarben T 157 Kasel, Andreas
Deutsche Riesen gelb T 717 Alk, Benjamin
Deutsche Riesen weiß T 460 Miller, Andrej
Deutsche Riesenschecken schwarz-weiß T 173 Braunholz, Olaf
Deutsche Widder wildfarben T 372 Deterding, Karl-Heinz
Deutsche Widder thüringerfarbig T 133 Abendschein, Friedmar
Helle Großsilber T 330 Jung, Bernd
Großchinchilla T 375 Möller, Stefan
Mecklenburger Schecke schwarz-weiß T 759 Schlegel, Maik
Englische Widder schwarz T 133 Walldorf, Kevin
Blaue Wiener T 133 Peißker, Hans-Werner
Blaugraue Wiener T 19 Franke, Torsten
Schwarze Wiener T 41 Keinling, Jens
Weiße Wiener T 375 Eichel, Frank
Graue Wiener dunkelgrau T 341 Lauer, Jens
Graue Wiener wildfarben T 157 Kasel, Andreas
Rote Neuseeländer T 317 Meiz, Roland
Weiße Neuseeländer T 501 Harter, Rainer
Kalifornier schwarz-weiß T 792 Köhler, Manfred
Rheinische Schecken T 5 Sparborth, Gerhard
Thüringer T 41 Walleck, Marcel
Weißgrannen schwarz T 162 Koch, Rüdiger
Weißgrannen blau T 554 ZGM Kühn/Schlechtweg
Weißgrannen havanna T 133 Kleinert, Matthias
Hasenkaninchen rotbraun T 13 Hille, Kurt
Hasenkaninchen weiß RA T 460 Sperschneider, Lutz
Alaska T 87 Fischer, Robert
Havanna T 379 Beate, Hartmut
Satin-Elfenbein RA T 786 Köstler, Siegfried
Satin-Havanna T 712 König, Angie
Satin-Thüringer T 315 Voigt, Roland
Chin-Rexe T 141 Kresse, Thomas
Blau-Rexe T 332 Recknagel, Ingrid
Weiß-Rexe RA T 67 Gube, Randy
Dalmatiner-Rexe schwarz-weiß T 507 Ritter, Alf
Dalmatiner-Rexe dreifarbig T 19 Franke, Torsten
Castor-Rexe T 778 ZGM Petter
Schwarz-Rexe T 141 Todziej, Siegfried
Lux-Rexe T 125 Hübner, Matthias
Loh-Rexe havannafarbig T 726 Ehrhardt, Matthias
Zwerg-Rexe dalmatiner schwarz-weiß T 542 Schmidt, M. und E.
Zwerg-Rexe russenfarbig schwarz-weiß T 373 Rübsam, Matthias
Kleinschecken schwarz-weiß T 5 Großmann, Stephan
Separator T 47 Haß, Dominik
Deutsche Kleinwidder wildfarben T 141 Frille, Nicky
Deutsche Kleinwidder chinchillafarbig T 150 Barhel, Bernd
Deutsche Kleinwidder thüringerfarbig T 703 Schubert, Brigitte
Deutsche Kleinwidder wildfarben-weiß T 135 Kämmerer, Marion
Deutsche Kleinwidder weiß RA T 372 Deterding, Karl-Heinz
Deutsche Kleinwidder weiß BlA T 133 Zimara, Tina
Kleinchinchilla T 141 Frille, Kay
Deilenaar T 334 Cieselcyk, Robert
Marburger Feh T 169 Böx, Peter
Sachsengold T 85 Wohlfarth, Reinhard
Rhönkaninchen T 630 Schröder, Sebastian
Luxkaninchen T 110 Müller, Arnd
Luxkaninchen T 57 Graf, Hans
Perlfeh T 533 Steffes, Carsten
Kleinsilber schwarz T 180 Jeuthe, Wolfgang
Kleinsilber blau T 737 Pohlig, Patrick
Kleinsilber havannafarbig T 383 Schäfer, Klaus
Kleinsilber gelb T 14 Franke, Sabine
Kleinsilber graubraun T 201 Hüther, Sören
Kleinsilber hell T 80 Lutter, Falk
Englische Schecken schwarz-weiß T 539 Hartmann, Martin
Englische Schecken thüringerfarbig-weiß T 512 Kirchner, Frank
Holländer wildfarben-weiß T 19 Kramer, Falk
Holländer schwarz-weiß T 13 Oelsner, Frank
Holländer blau-weiß T 407 Mordt, Roland
Holländer gelb-weiß T 294 Hartwig, Holger
Holländer japanerfarbig-weiß T 630 Bley, Hilmar
Lohkaninchen schwarz T 80 Seeber, Joachim
Lohkaninchen schwarz T 157 Leuthold, Uwe
Lohkaninchen blau T 399 ZGM Vogel
Lohkaninchen havannafarbig T 726 Ehrhardt, Matthias
Lohkaninchen fehfarbig T 533 Steffes, Stephanie
Marderkaninchen blau T 196 Kapp, Joachim
Schwarzgrannen T 157 Reiche, Johannes
Russen schwarz-weiß T 497 Döring, Adelbert
Kastanienbrauner Lothringer T 183 Raßbach, Hagen u. Johannes
Löwenköpfchen rhönfarbig NT 135 Kämmerer, Annett
Zwergwidder wildfarben T 87 Fischer, Andre
Zwergwidder blau T 128 Weller, Inge
Zwergwidder thüringerfarbig T 157 Leuthold, Uwe
Zwergwidder rhönfarbig T 313 ZGM Fuchs
Zwergwidder russenfarbig schwarz-weiß T 194 Zierd, Jürgen
Zwergwidder weißgrannenfarbig schwarz T 643 Becker, Manfred
Zwergwidder schwarz-weiß T 334 Becker, Gerhard
Zwergwidder weiß RA T 215 Münzberger, Olaf
Hermelin RA T 345 Wenzel, Karl-Heinz
Hermelin BlA T 460 Wächter, Roland
Farbenzwerge wildfarben T 327 Kahlert, Thomas u. Siegfried
Farbenzwerge dunkel-/eisengrau T 425 Balak, Peter
Farbenzwerge schwarz T 558 Schindler, Dieter
Farbenzwerge blau T 94 Grellmann, Gottfried
Farbenzwerge havannafarbig T 341 Lauer, Jens
Farbenzwerge fehfarbig T 94 Grellmann, Gottfried
Farbenzwerge chinchillafarbig T 86 Kühn, Uwe u. Elke
Farbenzwerge hellsilber T 87 Lorey, Günter
Farbenzwerge weißgrannenfarbig schwarz T 133 Wieduwilt, Katrin
Farbenzwerge hototfarbig T 32 Zentgraf, Susanne
Farbenzwerge lohfarbig schwarz T 196 Kapp, Joachim
Farbenzwerge russenfarbig schwarz-weiß T 443 Günther, Manfred
Farbenzwerge schwarzgrannenfarbig T 32 Werner, Maik

Unsere Landesjugendmeister

 

Rasse/Farbenschlag Verein Aussteller
Schwarze Wiener TJ 317 Wagner, Vincent
Thüringer TJ 41 Beyhl, Niklas
Weißgrannen schwarz TJ 133 Jungmichel, Alfred
Alaska TJ 45 Appeldorn, Paul
Havanna TJ 211 Heinl, Sophie
Gelb-Rexe TJ 324 Linke, Markus
Kleinchinchilla TJ 33 Hartmann, Andreas
Deilenaar TJ 640 Bär, Kevin
Marburger Feh TJ 365 Dietsch, Marco
Kleinsilber schwarz TJ 494 Rödiger, Tim
Kleinsilber graubraun TJ 640 Bär, Fabian
Englische Schecken thüringerfarbig-weiß TJ 638 Pfrogner, Annemarie
Russen schwarz-weiß TJ 554 Reum, Florian
Zwergwidder wildfarben TJ 86 Hellfritzsch, Pascal
Zwergwidder wildfarben-weiß TJ 494 Rödiger, Tim
Zwergwidder weiß RA TJ 712 Kleinke. Michaela
Hermelin BlA TJ 383 Fritz, Sebastian
Farbenzwerge luxfarbig TJ 94 Markwart, Lucy
Farbenzwerge weißgrannenfarbig schwarz TJ 142 Lux, Markus
Farbenzwerge lohfarbig schwarz TJ 327 Cranz, Paul
Farbenzwerge russenfarbig schwarz-weiß TJ 646 Schmidt, Noah

Große Rassen:

Wie zur letzten Landesschau wurden 20 Riesen wildfarben gezeigt. Kleinere Mängel gab es in der Pos. 2. Form, Körperbau und Typ. Die meisten Schwächen gab es im Fellhaar. Jedoch konnten die Rassemerkmale überzeugen.

Von den 8 gemeldeten Riesen gelb fehlten leider 4 Tiere. Die Kollektion von Benjamin Alk lag im hohen sg-Bereich!

Es folgten 12 Riesen weiß mit sehr unterschiedlicher Qualität, zum Teil fehlte schon Gewicht. So gab es auch zwei Ausschlusstiere einmal wegen nicht erreichen der Mindestpunktzahl und einmal wegen einer Kahlstelle.

Diesmal leider nur 12 Tiere der imposanten Riesenschecken schwarz-weiß, diese jedoch durchweg von sehr guter Qualität. Ein Rammler von Zfrd. Braunholz erhielt 97,0 Pkt. verdienter Massen. Zwei sehr schöne Häsinnen erhielten 96,5 Pkt. je eine von Zfrd. Braunholz und Zfrd. Erb.

Den Abschluss bildeten die Widder in 3 Farbenschlägen. So gab es 20 wildfarbene, 4 havannafarbige und 2 thüringerfarbige zu betrachten. Sehr typische Tiere zeigte bei den wildfarbenen Zfrd. Deterding mit einmal 97,5 Pkt. und einmal 97,0 Pkt. Diese Tiere waren eine Augenweide.

Bei den 4 havannafarbigen von Zfrd. Stanislawski ist noch viel züchterische Arbeit von Nöten. Ein Tier wurde wegen stark loser Fellhaut ausgeschlossen. Bei den 4 thüringerfarbigen sieht es schon besser aus, aber auch hier ist noch etwas Luft nach oben. Die Kollektion von Zfrd. Abendschein war sehr ausgeglichen.

Mittelgroße Rassen:

Den Auftakt machten 4 Meißner Widder schwarz. Hier gibt es in allen Positionen noch reichlich züchterische Arbeit. Ein Rammler mit 96,0 Pkt. konnte schon recht gefallen.

Im Vergleich zu den Vorjahren nur bescheidene 54 Helle Großsilber, welche sehr ausgeglichen daher kamen, kein Ausschlusstier und 2 tolle Tiere von Zfrd. Bernd Jung welche jeweils 97,0 Pkt. erreichten. Sehr gute Körperformen und zumeist ein sehr guter Stich waren als positive Kritik zu lesen, negative Kritiken zumeist im Fellhaar und in der Unterfarbe und zum Teil fleckiger Deckfarbe. Das Siegertier war ein besonders typischer Rammler.

Ein deutlicher Aufwärtstrend bei den Großchinchilla, so standen diesmal 44 Tiere in Konkurrenz, welche erstaunlich gute Qualität aufwies. So musste kein Tier ausgeschlossen werden und 2 Tiere wurden mit vorzüglich bewertet. Beide Häsinnen bekamen 97,0 Pkt. Die Siegerhäsin war in allen Positionen am ausgeglichesten, die Häsin von Zfrd. Möller hingegen bestach in Pos. 3 Fellhaar mit 14,5 Pkt.

12 Mecklenburger Schecken in den Farbenschlägen schwarz-weiß und blau-weiß boten ein sehr ansehnliches Bild. In beiden Farbenschlägen gab es Tiere die dem Zuchtziel schon sehr nah kamen. Immerhin wurde ein Drittel der Tiere mit hervorragend 96,5 Pkt. bewertet.

Sagenhafte 21 Englische Widder in den Farben schwarz und blau waren gemeldet. Leider fehlten 8 Tiere von Zfrd. Schweinsberger. Aber was die beiden Züchter Kevin Wallendorf und Franziska Sprenger an Tiermaterial zeigten war vom feinsten. Je ein Tier pro Farbenschlag mit 97,0 Pkt. zeigt den hohen Zuchtstand. Sehr schöne Behanglängen und –breiten und zum Teil sehr gute Körperformen sorgten für das gute Ergebnis.

Erstmals standen nach ihrer Anerkennung 8 Champagner Silber zur Schau, welche auf Anhieb zu gefallen wussten. Zfrd. Treppner präsentierte eine tolle Häsin, die zu Recht 97,0 Pkt. bekam.

Die überwältigende Anzahl von unglaublichen 248 Tieren unserer Wienerkaninchen in allen anerkannten Farbenschlägen zeugt von der ungebrochenen Beliebtheit der Rasse.

Bei 93 Blauen Wiener nur 1 Ausschlusstier wegen einer Kahlstelle, aber 6 Tiere konnten mit vorzüglich bewertet werden 1x 98,0 Pkt. ,1x 97,5 Pkt. und 4 x 97,0 Pkt. Bis auf wenige Ausnahmen sehr gute Körperformen, vor allem der Typ konnte überzeugen. Die meisten Probleme gab es im Fellhaar, jedoch konnte die Pos. Kopf und Ohr sehr überzeugen. Beide Siegertiere konnten mit 19,5 Pkt. in Pos. 2 überzeugen.

Mit 16 Blaugrauen Tieren wurde ein gutes Ergebnis erreicht. Die Qualität war nicht ganz so wie bei den Blauen jedoch konnte ein Rammler von Zfrd. Frank, welcher 97,5 Pkt. bekam besonders mit seiner Fellqualität 14,5 Pkt. punkten.

Immerhin 32 Tiere des schwarzen Farbenschlages von einer beeindruckenden Qualität und Ausgeglichenheit. 5 Tiere konnten mit vorzüglich bewertet werden. 1x 97,5 Pkt. und 4x 97,0 Pkt. Wobei das Siegertier von Zfrd. Keimling in den Rassemerkmalen fast als optimal angesehen werden konnte. Dass er die Zucht bestimmt belegt der Fakt, dass alle weiteren V-Tiere auch aus seiner Zucht kamen.

So viele wie lange nicht konnten Weiße Wiener bestaunt werden. Leider ein Ausschlusstier wegen einer Kahlstelle am Auge. Immerhin konnten die Preisrichter 2x vorzüglich vergeben 1x 97,5 Pkt. und einmal 97,0 Pkt. Die Siegerhäsin von Zfrd. Eichel war ein prima Vertreter ihrer Rasse mit hervorragendem Stand und zurecht 19,5 Pkt. in Pos. 2.

12 Dunkelgraue Wiener waren sehr ausgeglichen. Sie überzeugten in Körperform und Bau, sowie im Fellhaar durchweg. Kleinere Mängel gab es in den Rassemerkmalen, hier sieht man, dass in den letzten Jahren gute züchterische Arbeit geleistet wurde. Den Abschluss bildeten 40 Graue Wiener von denen leider 4 Tiere fehlten. Ansonsten ein sehr ausgeglichenes Bild, aus dem 1 Tier von Zfrd. Kasel herausragte, welches 97,0 Pkt. erreichte.

Ein leichter Aufwärtstrend bei unseren Neuseeländerkaninchen. So wurden 109 Tiere präsentiert, davon 65 rote und 44 weiße Tiere. Leider 2 Ausschlusstiere bei den roten Neuseeländern 1x wegen Ohrmuschelverknorpelung und 1x wegen nur 1 Hoden. Die Preisrichter vergaben 3x 97,0 Pkt. von denen die Siegerhäsin von Zfrd. Meiz am ausgeglichesten war.

Zwar quantitativ nicht so stark, dafür aber qualitativ um Längen besser waren die Weißen Neuseeländer. Bei 3 Tieren mit der Note vorzüglich 1x 98,5 Pkt. 1x 98,0 Pkt. und 1x 97,5 Pkt. griffen die Preisrichter tief in die Punktekiste.

Der Siegerrammler von Zfrd. Harter lies kaum noch Wünsche übrig 19,5/ 14,5/ 15,0/ 15,0/ 9,5 war der gerechte Lohn. Der mit 98,0 Pkt. bewertete Rammler ebenfalls von Zfrd. Harter war unwesentlich schlechter. Auch die Häsin von Zfrd. Tittel mit 97,5 Pkt. wusste zu überzeugen.

Es folgten 8 Kalifornier schwarz-weiß von beachtlicher Qualität, Zfrd. Köhler zeigte was hier möglich ist.

Schade nur 4 Japaner von Zfrd. Schild, die jedoch qualitativ zu überzeugen wussten. Eine Häsin mit 96,5 Pkt. stach aus der Kollektion heraus. Leider wurde hier kein Preis vergeben, so wird es schwer, das hier Mitstreiter gefunden werden.

Mit 24 Rheinischen Schecken gab es ein sehr gutes Meldeergebnis im Vergleich zu den letzten Jahren. Alle Tiere konnten in Form und Farbe überzeugen. Unterschiede gab es in Fellhaar und Zeichnung. 2 Häsinnen waren das Beste was gezeigt wurde, sie erhielten zu recht jeweils 97,0 Pkt. und kamen aus den Zuchten von Gerhard Sparborth und Andreas Hartmann.

Von unserer Namensgebenden Heimatrasse standen diesmal 68 Tiere in Konkurrenz. Leider ein Ausschlusstier wegen eines weißen Büschels. Hier war eine große Spannbreite in der Bewertung, von g 93,5 Pkt. bis zu 97,0 Pkt. war alles vertreten. Große Unterschiede gab es schon in der Körperform und besonders in der Deck- und Unterfarbe. 2 Tiere mit jeweils 97,0 Pkt. von Zfrd. Walleck konnten den Betrachter überzeugen.

Ganz beachtliche 70 Weißgrannen in 3 Farbenschlägen wurden ausgestellt. Bei den 24 schwarzen gab es erfreulicher Weise eine sehr ausgeglichene Konkurrenz. Eine Häsin von Zfrd. Becke mit 97,0 Pkt. stach hervor. Sie besaß ein hervorragendes Fell 14,5 Pkt. Mit 22 Tieren folgten die blauen Vertreter. Hier gab es leider ein Ausschlusstier wegen nur 1 Hoden und kein Tier mit vorzüglich. Entweder es fehlte in der Körperform oder im Fellhaar, die Rassemerkmale konnten meistens überzeugen. Stolze 24 Vertreter der havannafarbigen, die noch die ganze Breite der Punktepalette ausnutzen von g 93,0 bis v 97,0 Pkt. war hier alles vertreten. Ein Rammler von Zfrd. Joseph, welcher 97,0 Pkt. erhielt konnte, trotz nur 13,5 Pkt. im Fellhaar die Konkurrenz bestimmen.

Mit einer Steigerung um das 4-fache präsentierten sich die Hasenkaninchen in allen 3 Farbenschlägen.

Gleich 4 Tiere konnten bei den rotbraunen mit vorzüglich bewertet werden. 1x 97,5 Pkt. und 3x 97,0 Pkt. Die Häsin von Zfrd. Hille war ein würdiges Siegertier.

Die Hasen weiß von Zfrd. Sperschneider waren sehr ausgeglichen im hohen sg-Bereich. Die 4 lohfarbig-schwarzen haben noch etwas züchterische Arbeit in allen Belangen und Positionen vor sich.

Die 64 gemeldeten Alaska bedeuteten einen Rückgang zur letzten Schau von 8 Tieren. Die Qualität war recht ordentlich, sehr viele schöne Typen mit sehr gutem Körperbau, jedoch mangelte es meist an ansprechender Fellqualität und viele Tiere waren zurzeit fleckig. Leider 1 Ausschlusstier ohne Bewertung, da beide Ohren das gleiche Täto enthielten. Zwei Rammler konnten 97,0 Pkt. erreichen, wobei der Siegerrammler durch das bessere Fell überzeugte.

Bei den Havanna konnte eine Steigerung um 8 Tiere zur letzten Schau erzielt werden. Leider fehlten 4 Tiere. Das einzigste vorzügliche Tier mit 97 von Zfrd. Beate war eine Augenweide.

Kleine Rassen:

Den Reigen eröffneten 21 zum Teil tolle Kleinschecken schwarz-weiß. Die Tiere von Zfrd. Großmann waren hier das Maß aller Dinge. Je 1 Rammler und 1 Häsin erzielten 97,0 Pkt. Beide Tiere überzeugten in Form, Fell und Zeichnung!

Es folgten 8 sehr ausgeglichene Separator. Ein Rammler von Zfrd. Haß wurde mit 97,0 Pkt. bewertet, er besaß eine prima Form und ein ansprechendes Fellhaar.

Eine beachtliche Steigerung bei den Deutschen Kleinwiddern. 96 Tiere in 7 Farbenschlägen wurden noch auf keiner Landesschau erreicht.

Leider mussten 2 Tiere ausgeschlossen werden, beides Weiße mit RA einmal wegen Wamme und einmal wegen Wammenansatz. Bei den wildfarbenen gab es 2 v-Tiere 1 x 97,5 Pkt. und 1x 97,0 Pkt. Das Siegertier von Zfrd. Frille überzeugte mit prima Kopf- und Behangbildung.

Die größten Mängel waren hier im Fellhaar von den Preisrichtern aufgezeigt wurden.

Die Farbenschläge blau, chinchilla und thüringerfarbig hatten noch so ihre Schwächen. So konnte kein Tier mit vorzüglich bewertet werden. Bestes Tier 1x 96,5 Pkt bei den thüringerfarbigen. Am eindrucksvollsten waren die wildfarbig-weiß Gescheckten 3 v-Tiere, davon 1x 97,5 Pkt. und 2x 97,0 Pkt. Hier sah man prima Köpfe und Behänge sowie feine Zeichnungen, die v-Tiere überzeugten zudem mit sehr guten Körperformen und sehr guten Fellhaar. Sie erzielten jeweils 19,0 und 14,0 Pkt. Bei den beiden weißen Farbenschlägen gibt es noch einiges zu verbessern, ganz wichtig die Fellqualität. Hervorheben muss man die Köpfe, welche schon recht ansehnlich waren.

Ein im Vergleich zu den vorigen Jahren recht schwaches Meldeergebnis von lediglich 40 Kleinchinchilla. Jedoch diese von durchweg hoher Qualität. Besonders die sehr, sehr guten Rassemerkmale wurden oft herausgestellt. Ein Tier von besonderem Wert war der Siegerrammler mit 97,5 Pkt. von Zfrd. Baumann, da er noch im Fellhaar heraus stach mit 14,5 Pkt. Zwei weitere v-Tiere zeugten von der guten Leistungsdichte. Leider musste 1 Tier wegen einer versteiften Zehe am Hinterlauf ausgeschlossen werden.

Mit den 10 Deilenaar von sehr hoher Qualität, hierfür sprechen 3 v-Tiere mit jeweils 97,0 Pkt. ging es weiter. Hier gab es feine Körperformen, fast immer 19,0 Pkt. und sehr gute Fellträger 2x 14,5 Pkt der Rest 14,0 Pkt.

Fast ein identisches Meldeergebnis bei den Marburger Feh zur letzten Schau. Leider nur 2 v-Tiere, jedoch war die Siegerhäsin von Zfrd. König vom allerfeinsten, besonders gefiel das Fellhaar, welches mit 14,5 Pkt. bewertet wurde. Hauptaugenmerk sollte auf die Fellqualität und auf die Qualität der Ohrenstruktur gelegt werden.

Verdoppelt hat sich erfreulicher Weise die Anzahl der Sachsengold. Bis auf das Siegertier von Zfrd. Wohlfarth, welches 97,0 Pkt. erhielt, gab es noch reichlich Kritik in fast allen Positionen. Aber ein deutlicher Aufwärtstrend ist zu spüren.

Ebenfalls verdoppelt hat sich die Zahl der Rhönkaninchen. Leider ein Ausschlusstier wegen angewachsener Penisspitze und kein Tier welches herausstach. Aber in der Breite ein ansprechendes Bild. Problem Nummer 1 ist leider die mangelnde Fellqualität. Hervorheben kann man die gute Zeichnung und die tollen Farben.

Die 8 gezeigten Luxkaninchen waren von einer durchweg sehr guten Qualität. Ebenso die 8 Perlfeh bei denen jedoch 2 v-Tiere von Zfrd. Steffes herausragten. Der Rammler mit 97,5 Pkt. lies kaum noch Wünsche übrig, die mit 97,0 Pkt. bewertete Häsin war ein sehr edles Tier.

Das stolze Meldeergebnis von 232 Kleinsilberkaninchen in allen 6 Farbenschlägen ist Zeugnis der Beliebtheit der Rasse. Nicht nur die Anzahl sondern auch die Qualität stimmte. So konnten 13 v-Tiere herausgestellt werden. Alleine 7-mal bei den Schwarzen 2x 97,5 Pkt. und 5 x 97,0 Pkt. Die Siegerhäsin von Zfrd. Jeuthe konnte besonders in der Silberung und Deckfarbe überzeugen, wobei der Siegerrammler von Zfrd. Gramann mit einer tollen Fellqualität 14,5 Pkt. überzeugte. Die Blauen waren sehr ausgeglichen, besonders gefallen konnte ein Rammler von Zfrd. Pohlig mit 97,0 Pkt. Leider nur 8 Havannafarbige, hier gab es noch den ein oder anderen kleinen Kritikpunkt.

Bei den Gelben gab es leider 3 Ausschlusstiere 2 mal wegen einer gebrochenen Zehe und einmal wegen Geschlechtsmissbildung. Der Siegerrammler von Zfrdn. Hellmund mit 97,5 Pkt. stach deutlich hervor. Ansonsten gibt es bei diesem Farbenschlag noch einiges zu tun.

Mit 28 grau-braunen wurde ein einmaliges Ergebnis erreicht. Hier konnte ein sehr hoher Zuchtstand festgestellt werden. Besonders gefallen konnten die Tiere von Zfrd. Hüther 3x 97,0 Pkt. waren der verdiente Lohn. Hier waren prima Fellqualitäten zu sehen.

Den Abschluss machten 24 Kleinsilber hell von relativ ausgeglichener Qualität. Zu Meist gab es Kritiken zur Körperform und zum Fellhaar, schon von guter Qualität hingegen waren Stich und Silberung.

Endlich mal wieder eine stolze Anzahl von Englischen Schecken, mit 39 Tieren in 3 Farbenschlägen. Die meisten Tiere lagen im sg-Bereich, bei den schwarz-weißen gefielen 3 hv-Tiere von Zfrd. Hartmann und bei den thüringer-weißen je 1 hv-Tier von Zfrd. Zöller und Kirchner.

Sagenhafte 81 Holländerkaninchen in sieben Farbenschlägen standen zur Schau. Die 4 wildfarbenen von Zfrd. Kramer waren sehr ausgeglichen. Bei den Schwarzen gefielen besonders die 2 v-Tiere von Zfrd. Oelsner mit jeweils 97,0 Pkt. Bei den blauen, gelben und havannafarbigen gibt es noch in allen Positionen viel zu arbeiten und zu verbessern. Bei den japanerfarbigen musste leider ein Tier wegen Spaltpenis ausgeschlossen werden.

Es folgten 140 Lohkaninchen in 4 Farbenschlägen. Nicht nur Quantität sondern in ganz besonderen Maße auch Qualität. 7 v-Tiere bei den schwarzen alle mit 97,0 Pkt. sind ein stolzes Ergebnis. Auf Grund eines prima Fellhaares mit 14,5 Pkt. konnte die Siegerhäsin von Zfrd. Fischer überzeugen. Die 8 Blauen waren von guter Qualität dem Zuchtstand entsprechend. Mit 28 havannafarbigen wurde ein tolles Meldeergebnis erzielt, jedoch konnte die Qualität der schwarzen nicht erreicht werden. Eine Häsin von Zfrd. Ehrhardt wurde mit 97,0 Pkt. bewertet. Immerhin 8 Tiere des noch sehr neuen aber sehr attraktiven Farbenschlags fehfarbig bildeten den Abschluss. Ein prima Rassevertreter war der Rammler von Zfrdn. Steffes welcher zu Recht 97,0 Pkt. bekam.

Die 8 ausgestellten Blaumarderkaninchen konnten sehr überzeugen 1x 97,0 Pkt. 5x 96,5 Pkt. und 2x 96,0 Pkt. waren der verdiente Lohn. Der mit 97,0 Pkt. bewertete Rammler von Zfrd. Kapp war ein in Form und Farbe herausragendes Tier.

Ein prima Meldeergebnis bei den Schwarzgrannen mit 43 Tieren, soviel wie noch nie.

Die Qualität konnte nicht ganz überzeugen, in den meisten Fällen gab es Kritik in der Pos. 2, so etwa eckige Hinterpartien. Mit großem Abstand die beste Leistung zeigte Zfrd. Reiche mit 1x 97,5 Pkt. und 2x 97,0 Pkt. Der Siegerrammler war ein in allen Positionen vorzügliches Tier. Ein Tier musste leider ausgeschlossen werden wegen einer angewachsenen Penisspitze.

Eine sehr erfreuliche Steigerung bei den Russenkaninchen schwarz-weiß, so wurden diesmal 52 Tiere vorgestellt. Eine sehr ausgeglichene Konkurrenz in der es vier v-Tiere gab, jeweils mit 97,0 Pkt. Je ein v-Tier kam von Zfrd. Kirsten, Zfrd. Werner, Zfrd. König und Zfrd. Döring. Problematisch stellte sich diesmal die Pos. 3 dar, meist fehlte es an Dichte der Felle.

Den Abschluss machten 22 Kastanienbraune Lothringer. Hier ist ein deutlicher Fortschritt in der Zucht zu erkennen. Eine Häsin von den Zfrdn. Raßbach war schon ein prima Rassevertreter der zu Recht 97,0 Pkt. bekam. Einige Arbeit gibt es noch in Position Körperform und Position Fellhaar.

Zwergrassen:

Den Auftakt bildeten zum ersten Mal 8 Löwenköpfchen rhönfarbig. Hier waren 8 ausgeglichene Tiere zu sehen, welche jedoch alle noch Schwächen in den verschiedensten Positionen hatten.

Wiedermal ein stolzes Meldeergebnis von 168 Zwergwiddern in 12 Farbenschlägen zeugen von der Beliebtheit der Rasse. Die Qualität war durchschnittlich, leider nur 4 v-Tiere, bei den wildfarbenen 1x 97,0 Pkt. von Zfrd. Fischer, 1x 97,0 Pkt. bei den thüringerfarbigen von Zfrd. Leuthold und 2 v-Tiere mit jeweils 97,0 Pkt. bei den Weißen mit roten Augen von Zfrd. Münzberger, welcher auch die Siegerhäsin stellte, welche eine tolle Rassevertreterin war. Leider ein Ausschlusstier wegen Wammenansatz bei den Weißen. Die Farbenschläge rhönfarbig, weißgrannenfarbig, schwarzgrannenfarbig, chinchillafarbig, siamesenfarbig, russenfarbig, blau und die gescheckten hatten alle noch zum Teil erebliche Mängel in der Position Fellhaar. Jedoch konnten sie in den Rassemerkmalen fast alle schon überzeugen.

Mit 8 Zwergschecken dreifarbig in recht ordentlicher Qualität wurde das Meldeergebnis der letzten Schau wieder erreicht.

Die Hermelin waren mit 76 Tieren in beiden Augenfarben vertreten. Die Qualität war recht unterschiedlich, die größten Probleme gab es in Position 2. Eckige Hinterpartien und lose Fellhaut waren die häufigsten Kritiken. Überzeugen konnte die Position 4, hier gab es sehr oft prima Köpfe zu sehen. Nicht immer konnte die Position 5 Ohr überzeugen. Oft kritisiert wurden faltige Ohren oder wenig Struktur. Es wurden 4 v-Tiere herausgestellt 1x 97,5 Pkt. und 3x 97,0 Pkt. Die Siegerhäsin von Zfrd. Wächter war eine Augenweide. Leider auch 4 Ausschlusstiere wegen dreimal stark loser Fellhaut und einmal Aufbeißer.

Es folgten 168 Farbenzwerge in 17 Farbenschlägen, was einen Anstieg in der Farbenpalette bedeutet. Die einzelnen Farbenschläge waren sehr unterschiedlich. Bei den wildfarbenen dominierte die ZGM Kahlert mit 3 v-Tieren 1x 97,5 Pkt. und 2x 97,0 Pkt. Schöne Körperformen und tolle Felle waren der Grundstein für diese prima Bewertung. In nichts nach standen die Eisengrauen von Zfrd. Balak, auch hier 3 v-Tiere 1x 97,5 Pkt. und 2x 97,0 Pkt. Ein Rammler erhielt 19,5 und 14,5 in Pos. 2 und 3. Ein Tier musste wegen Wamme ausgeschlossen werden.

Die 12 schwarzen Tiere hatten noch Schwächen in Form und Fell. Hier ist noch einige züchterische Arbeit nötig.

Es folgten 12 Blaue mit guter Qualität, von den die Tiere von Zfrd. Grellmann mit 2x 97,0 Pkt. am meisten überzeugten.

Bei den 20 havannafarbigen gibt es noch reichlich züchterische Arbeit, besonders die Form und das Fell wurden am meisten kritisiert. Sehr schöne Köpfe und Ohren gab es jedoch schon sehr oft. Es gab 2 Ausschlusstiere wegen Wammenansatz.

Mit 8 fehfarbigen Tieren, von denen nur eins mit 97,0 Pkt. aus der Zucht von Zfrd. Grellmann überzeugen konnte, ging es weiter.

Die 4 separatorfarbigen hatten noch in allen Positionen Schwächen, vor allem aber im Fellhaar.

Die 16 chinchillafarbigen hatten keinen Ausreißer nach oben und auch keinen nach unten.

Bei den silberfarbigen in 3 Farbenschlägen gibt es in allen Zuchten noch erheblichen Zuchtbedarf.

Bei den 12 weißgrannenfarbigen sieht es ähnlich aus, jedoch hatte eine Häsin mit 97,0 Pkt. schon eine prima Form und Fell sowie ansprechende Rassemerkmale.

Die jeweils 4 hotot- und rhönfarbigen Tiere entsprachen dem Zuchtstand.

Mit 20 Tieren waren die lohfarbig schwarzen vertreten. Hier gab es Licht und Schatten. Das größte Problem waren die Felle und zum Teil die Position Kopf und Ohr. 2 v-Tiere stachen hervor. Sie kamen aus den Zuchten von Zfrd. Papst und Hofmeister-Risch.

Den Abschluss bildeten die russenfarbigen und schwarzgrannenfarbigen in ansprechender Qualität. Eine schwarzgrannenfarbige Häsin mit 97,0 Pkt. von Zfrd. Maik Werner war das ausgeglichenste Tier in Form, Fell und Rassemerkmalen.

Haarstrukturrassen:

Eine leichte Steigerung um 4 Tiere bei den Satinkaninchen. Die 36 Tiere in 5 Farbenschlägen konnten schon gut gefallen. Größere Schwächen gab es nur bei den 4 Zwergsatin rot. Bei den Elfenbeinfarbigen mit roten Augen konnte 1x 97,0 Pkt. vergeben werde, eine prima Häsin.

Kurzhaarrassen:

Tolle 171 Rexe in 19 Farbenschlägen bedeuteten wiederum eine Steigerung im Meldeergebnis. Leider wurden 8 Tiere nicht angeliefert. Sowohl die 4 Chin-Rexe als auch die 12 Blau-Rexe waren sehr ausgeglichen. Bei den 17 Weiß-Rexen gab es die größten Qualitätsunterschiede. 2 v-Tiere mit 1x 97,5 Pkt. und 1x 97,0 Pkt. standen leider 3 Ausschlusstiere gegenüber. Der Rammler von Zfrd. Gube konnte in allen Positionen überzeugen. Die Ausschlusstiere hatten einmal Übergewicht und 2x gebrochene Zehen.

24 Dalmatiner in 3 Farbenschlägen waren in ihrer Qualität recht unterschiedlich, die Punktespanne reichte von 94,5 Pkt. bis 97,0 Pkt. Der dreifarbige Rammler mit 97,0 Pkt. konnte besonders in Form und Fellhaar überzeugen.

Die 4 gezeigten Gelb-Rexe hatten noch Schwächen in fast allen Positionen. Das Beste war hier die Deckfarbe.

Quantitativ die größte Kollektion waren wie immer die Castor-Rexe. Hier konnten 4 v-Tiere herausgestellt werden. 1x 97,5 Pkt. und 3x 97,0 Pkt. Der Siegerrammler aus der Zucht von der ZGM Petter glänzte mit 19,5 und 14,5 Pkt. in Position 2 und 3. Aber auch ansonsten präsentierten sich die Castor-Rex auf einem sehr hohen Zuchtstand. Die Schwarz-, Feh- und Lux-Rexe zeigten sich von einer durchweg sehr guten Qualität, ebenso die Loh-Rex und Marder-Rex braun und blau.

Mit 29 Zwergrexen konnte eine quantitative Steigerung erzielt werden. Jedoch gibt es in den einzelnen Farbenschlägen noch reichlich Arbeit. Am besten gefallen konnten die dalmatiner- und russenfarbig schwarz-weißen.

Landesjugendschau

239 Tiere bei den Jugendzüchtern bedeutete eine Steigerung um 20 Tiere im Vergleich zur letzten Schau. So konnten 21 Landesjugendmeister vergeben werden.

Diese Steigerung lässt für die Zukunft der Thüringer Rassekaninchenzucht hoffen.

Bei den mittelgroßen Rassen konnten 2 v-Tiere vergeben werden. Bei Alaska ein Rammler mit 97,0 Pkt. von Paul Appeldorn und eine Havannahäsin von Sophie Heinl erhielt ebenfalls 97,0 Pkt.

Bei den Kurzhaarrassen gab es Bewertungen zwischen 96,0 und 96,5 Pkt.

Den größten Anteil stellten die kleinen Rassen. Hier wurden immerhin 7 v-Tiere herausgestellt 2x 97,5 Pkt. und 5 x 97,0 Pkt.

Eine Separatorhäsin von Tom u. Felix Müller errang 97,5 Pkt. ebenso ein Rammler der Rasse Kleinsilber schwarz von Tim Rödiger. Vorzügliche Tiere mit 97,0 Pkt. hatten Josef Degenhardt bei Deutsche Kleinwidder weiß RA, Tim Rödiger mit Deilenaar und Kleinsilber schwarz sowie Florian Reum zweimal mit Russen schwarz-weiß. Leider gab es auch 4 Ausschlusstiere wegen angewachsener Vorhaut, Wamme, Kahlstelle am Hinterlauf und einem Zeichnungsfehler bei Holländerkaninchen.

Mit 112 Zwergkaninchen ist auch in der Jugendabteilung der Trend zu den Zwergen deutlich. Auch hier konnten 7 v-Tiere vergeben werden 2x 97,5 Pkt. und 5x 97,0 Pkt.

Ein Rammler der Rasse Zwergwidder wildfarben-weiß von Tim Rödiger und ein Zwergwidderrammler weiß RA von Michaela Kleinke erzielten 97,5 Pkt. Je 97,0 Pkt. erreichten Pascal Hellfritzsch mit Zwergwidder wildfarben 2-mal, Emily Frille mit Zwergwidder schwarzgrannenfarbig, Michaela Kleinke mit Zwergwidder weiß RA 2mal sowie Markus Lux mit Farbenzwerge weißgrannenfarbig schwarz.

Leider auch 4 Ausschlusstiere wegen Kahlstelle am Hinterlauf, Wamme, Wammenansatz und einem Gebissfehler.

Abschließend kann man feststellen, dass wir bei der Züchterschaft unsere Jugend ein hohes Potenzial haben.

Herdbuchabteilung:

In diesem Jahr konnten die Herdbuchzüchter ihr Meldeergebnis zwar deutlich erhöhen, aber leider gab es nicht den erhofften Aufwärtstrend bei der Qualität. So konnten nur 3 Herdbuchlandesmeister vergeben werden. Bei den Mittelgroßen Rassen kamen nur Jürgen u. Thomas Schröder mit ihren Thüringern ins Ziel. Je ein Ausschlusstier gab es bei Mecklenburger Schecke blau-weiß wegen einer Kahlstelle am Hinterlauf und bei den Blauen Wienern wegen einer gebrochenen Zehe.

Bei den Kurzhaarrassen kam leider keine Kollektion ins Ziel. In jeder Kollektion gab es Ausschlusstier jeweils wegen Kahlstellen an den Hinterläufen. Zuchtfreund Krämer zeigte eine tolle Dalmatiner-Rex-Häsin dreifarbig mit 97,0 Pkt.

Ein Herdbuchmeister konnte bei den kleinen Rassen vergeben werden auf Perlfeh von Zfrd. Steffes mit der Bestleistung von 809,5 Pkt. Er zeigte auch 2 prima Rammler die jeweils 97,0 Pkt. erreichten. Eine weitere gute Kollektion zeigte Zfrd. Schwarz mit Kleinsilber blau.

In der Kollektion der Luxkaninchen gab es leider 1 Ausschlusstier wegen Übergewicht.

Herdbuchmeister bei den Zwergrassen wurde Zfrd. Michaelis mit Zwergwiddern wildfarben, diese Kollektion war sehr ausgeglichen.

Neuzüchtungen:

Mit 25 Tieren in 3 Rassen präsentierten sich die Züchter, welche sich mit einer Neuzüchtung beschaffen. Wie zur letzten Schau standen 12 Genter Bartkaninchen. Hier zeigte Zfrd. Hauptmann, dass er mit viel züchterischem Fleiß die Rasse einen großen Schritt nach vorne gebracht hat. Mit 11 sg-Tieren und 1 g-Tier dürfte er sehr zufrieden gewesen sein. Zu hoffen bleibt, dass er den Weg konsequent weiter geht und die Kritiken der Preisrichter nutzt um nach vorne zu kommen.

Leider konnten die 9 Thüringer-Rexe nicht überzeugen. 5 Ausschlusstiere sind doch etwas viel. Ein Rammler von M. und E. Schmidt kam dem Zuchtziel schon sehr nah.

Einen prima Eindruck hinterließen die 4 Klein-Rexe luxfarbig. Hier zeigte Zfrd. Will was doch in kurzer Zeit schon möglich ist. Ein prima Rammler mit sg 8/7 brachte ihm einen LVE ein.

Exponatenschau:

In diesem Jahr gab es eine kleine, nur 16 Nummern, aber dafür sehr hochwertige Exponatenabteilung. Leider stellte nur eine Frauengruppe ihre Arbeiten aus. Das sollte doch zu denken geben, nicht das dieser schöne Anziehungspunkt auf unserer Landesschau in Zukunft ganz verschwunden ist.

In bewährter Manier bewertete Preisrichter Werner Tittel die Exponate.

In der Klasse 2 Exponate aus Fell stellten 4 Frauen 9 Nummern aus.

Einmal 98,5 Pkt. auf Tierkissen Motiv „Eule“,von Martina Fuchs ,1x 97,5 Pkt. auf 6 Felltiere „Affenfamilie beim Relaxen“ ebenfalls von Martina Fuchs und 2x 97,0 Pkt. je einmal von Kathleen Krieg auf Felltiere „Weißkopfseeadler bei der Fütterung“ und einmal von Rosalinde Link auf 3 Puppen mit Hund beim Winterspaziergang waren sehr sehenswert.

In der Klasse 6 triumphierte Inge Schmidt mit 1x 98,0 Pkt. auf „Wärmende Zöpfe für die Füße“ und einmal 97,0 Pkt. auf eine Collage „Pflanzenvielfalt meines Gartens“. Ein weiteres vorzügliches Exponat präsentierten Claudia u. Martina Fuchs mit 97,5 Pkt. auf Kreuzstichkarten.

Fazit und Aussicht:

Nach einer Landesschau mit so viel Positiven, ob in Punkto Meldeergebnis, Besucheransturm, Helfertätigkeit oder Organisation im Allgemeinen, sollte der Landesverband auch in Zukunft auf Ronneburg setzten. Im Jahre 2017 wird sie natürlich in Erfurt stattfinden, zeitgleich mit der 26. Bundesrammlerschau zu der wir schon heute alle Züchter als Helfer und auch Aussteller aufrufen.

Zum Abschluss möchte sich der Landesverband nochmals in aller Form bei allen Züchtern, Züchterfrauen, Jugendzüchtern, den Mitgliedern der Handarbeits-und Kreativgruppen, welche zum Gelingen dieses Großereignisses beigetragen haben, bedanken.

In diesem Sinne gut Zucht!

Arnd Fuchs